Lüneburg

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Zukunftsstadt Lüneburg 2030+

Die Hansestadt Lüneburg vertieft einmal mehr die Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und rückt die nachhaltige Stadtentwicklung in den Fokus

Unsere Vision

In Lüneburg verbinden sich mittelalterliches Flair und Dynamik einer jungen Universitätsstadt – eine Kombination, die nicht nur den 74.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gefällt, sondern auch vielen Touristen. Damit das so bleibt, hat sich die Hansestadt schon vor Jahren der nachhaltigen Stadtentwicklung verschrieben. Das jüngste Projekt hat einen sehr pragmatischen Ansatz: Für das Vorhaben „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ tragen Erstsemester der Leuphana Universität Lüneburg dafür Sorge, dass möglichst viele Beteiligte aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen zu Handlungsfeldern wie Arbeit, Umwelt, Wissenschaft, Kultur, Einzelhandel, Verkehr oder Daseins- und Gesundheitsvorsorge gehört werden. Diese Stimmen werden sichtbar gemacht – in Nachhaltigkeitslandkarten, die später den Atlas „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ ergeben. Dieser Atlas wird dem Oberbürgermeister überreicht. 

„Wissenschaft trägt Verantwortung“

Unter dem Motto „Wissenschaft trägt Verantwortung“ gibt es im fachübergreifenden Semester an der Leuphana Universität ein eigenständiges Modul für Bachelor-Studierende: Dieses Modul wird im Wintersemester 2015/16 unter das Motto „Lüneburg 2030+“ gestellt. Zentraler Bestandteil sind Projektseminare, in denen die Studierenden in Gruppen von 20 bis 30 Personen konkrete Nachhaltigkeitsthemen mit einem Ansatz des Forschenden Lernens bearbeiten. Rund 15 dieser Seminare werden sich mit den oben genannten Handlungsfeldern auseinandersetzen. Die Studierenden erhalten Unterstützung von Paten, die diese Gruppen inhaltlich begleiten. Die Paten sind Fachleute für die jeweiligen Handlungsfelder. Sie kommen aus den Gewerkschaften und Arbeitgebervertretungen, aus Umweltverbänden, aus dem kulturellen Bereich sowie aus der Kaufmannschaft. Aufgabe der jeweiligen Paten ist es, zusammen mit den Gruppen die Zukunftsbilder „Lüneburg 2030+“ aus spezifischer Perspektive zu erarbeiten. Ziel ist, diese Zukunftsbilder am Ende des Semesters bei einer Konferenzwoche einer breiten Zuhörerschaft zu präsentieren.

Starke Identifikation der Studierenden mit der Stadt 

Die Jury des BMBF-Städtewettbewerbs ließ sich vom Charme dieses Ansatzes überzeugen: Es ist ein weiterer Schritt zur Vertiefung der Kooperation zwischen der Hansestadt Lüneburg und der Leuphana Universität Lüneburg, indem die Gestaltung in die Hände der Studierenden gelegt wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Studierenden die Stadt Lüneburg nicht nur kennenlernen, sondern sich auch frühzeitig mit ihr verbinden und die Rolle und Verantwortung von Wissenschaft mit Blick auf nachhaltige Entwicklung erfahren.

Unsere Aktivitäten

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Neu auf hansestadtlueneburg.de

  • Freuen sich auf Zuspruch für ein ganz besonderes Filmprojekt (von links nach rechts): Mareike Holländer für HolländerArt, Nadine Fischer für das Quartier Am Weißen Turm, und Cora Althusmann für mosaique e.V.. Foto: Eva Kern, Mosaique e.V.(sp) Lüneburg. Eine Reihe von Filmworkshops für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren planen das Quartier Am Weißen Turm, das Kulturhaus mosaique und das Deutsche Salzmuseum in Zusammenarbeit mit der Lüneburger Filmfirma HollaenderART. Die Workshops bauen aufeinander auf, die Zusammenarbeit ist bis zum Winter geplant. Der erste Workshop startet am kommenden Sonnabend, 27. April 2019. Wer Interesse hat, kann sich am Tag zuvor (Freitag, 26. April) in der Zeit von 15.30 bis 18.30 Uhr im Quartiersladen Am Weißen Turm, Bögelstr. 6, über das Projekt, die Idee und den Zeitaufwand näher informieren. Anmeldungen sind auch schon vorher möglich per E-Mail an Nadine Fischer. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

    Die Reihe steht unter dem Titel „Wir sind Film! Filmwerkstatt in Lüneburg“. Nach dem ersten Kennenlern-Workshop im April finden in den Sommer- und Herbstferien jeweils einwöchige Workshops statt. Zwischen den Ferien und bis zum feierlichen Abschluss im Winter trifft sich die Filmgruppe einmal wöchentlich zur Vor- und Nachbereitung der Workshops. Das Projekt ist offen für 14 Kinder bzw. Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren. Nadine Fischer, Quartiersmanagerin Am Weißen Turm, sagt: „Es ist für die Jugendlichen eine tolle Chance, sich einmal so lang in einem Film-Projekt ausprobieren zu können! Der Klassiker wäre ja eher eine Woche als Ferienprojekt. Hier steht am Ende im Dezember sogar die Premiere des Films vor einem öffentlichen Publikum. Es würde mich freuen, wenn auch Jugendliche vom Weißen Turm die Gelegenheit ergreifen würden.“  

    Begleitet werden die Jugendlichen unter anderem von Filmprofis der Lüneburger Filmfirma HollaenderART. Inhalte der Ferienworkshops und Treffen sind Storytelling und Kulissenbau, Filmtechnik, Medienproduktion und Präsentation. Die Jugendlichen können verschiedene Aufgaben ausprobieren und schlüpfen in unterschiedliche Rollen. Darüber hinaus erweitern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kompetenzen in der Teamarbeit, in Kommunikation, Konfliktlösung und Projektarbeit.

     

    Das Filmprojekt gliedert sich in zwei Phasen: in der ersten Phase im Frühling und Sommer entsteht ein Stopp-Motion Trickfilm, dessen Fertigstellung für die Sommerferien geplant ist. In der zweiten Phase kommt die Greenscreen-Technik zum Einsatz. Es entsteht ein Fantasyfilm. Regelmäßige wöchentliche Treffen an den Donnerstagen zwischen den Projektwochen in den Schulferien dienen als Vorbereitung und Nachbereitung für das jeweilige Trickfilm- und Fantasyfilm-Projekt.

    Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung über  „Kultur macht stark“ des Bundesverband Jugend und Film „Movies in Motion“.

    Mehr Infos über die Filmwerkstatt gibt es auch unter den folgenden Links:


    mosaique-lueneburg.de/bald-geht-es-los-filmwerkstatt-lueneburg/

    www.hollaenderart.de/termine/termine-in-lueneburg/

     

  • (sp) Lüneburg. Der Schulbetrieb in der Heiligengeistschule kann am ersten Schultag nach den Ferien (24. April 2019) ohne Einschränkungen laufen. Die Messungen des Bremer Umweltinstitutes haben keine Befunde ergeben. Die Hansestadt Lüneburg hatte das Institut eingeschaltet, um die Raumluft in der Schule überprüfen zu lassen; die Schule befindet sich im selben Gebäude wie das Heiligengeiststift, in dem es am 12. April gebrannt hatte.

    Die Sperrung in der Ritterstraße muss nach wie vor aufrechterhalten werden, da der vom Brand geschädigte Gebäudeteil von dort aus abgestützt wird. Weder für Autofahrer noch für Radfahrer oder Fußgänger ist die Ritterstraße zwischen Ludwigstraße und Im Timpen passierbar.

    Unterdessen organisieren sich die verschiedenen Beraterinnen und Berater für Seniorenangelegenheiten mit ihren Angeboten, die sonst im Stift zu Hause sind, um. Manche Termine müssen auch vorerst ausfallen. Ein aktueller Überblick:

    - Der Seniorenbeirat bietet seine Sprechzeit mittwochs von 10 bis 12 Uhr vorübergehend in den Räumen des DGB an der Heiligengeiststr. 28 an. Das gilt auch für die Versichertenberatung der Deutschen Rentenversicherung durch Herrn Strohmeier donnerstags von 13 bis 17 Uhr.

    - Die Mitarbeiter von Senioren- und Pflegestützpunkt und Heimaufsicht sind weiter telefonisch unter den bekannten Nummern zu erreichen. Von heute an bis einschließlich Dienstag, 30. April 2019, finden die Beratungen zu den üblichen Öffnungszeiten im 1. Stock in den Büroräumen Neue Sülze 31 statt. Die Räume sind mit dem Fahrstuhl erreichbar. Die Telefonnummern sind auch zu finden unter www.lueneburg.de/senioren

    - Die Senioren- und Rechtsberatung am Mittwoch, 24. April,  fällt aus. Die Juristin ist im Urlaub.

  • (sp) Lüneburg. Knisterndes Feuer, die Bratwurst frisch vom Grill und gemütliches Beisammensein –  das Osterfeuer gehört traditionell zum Osterfest dazu. Am Gründonnerstag, 18. April, werden die ersten drei Lüneburger Osterfeuer abgebrannt. Der Großteil der 20 Osterfeuer in Hansestadt und Landkreis findet am Ostersamstag, 20. April, statt.

    Damit die Feuer nicht zur Gefahr für Mensch und Tier werden, kontrolliert der Bereich Umwelt der Hansestadt Lüneburg in der Woche vor Ostern stichprobenartig die Brennplätze. Im Außeneinsatz für den Natur- und Artenschutz sowie für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher ist wie auch in den Vorjahren Osterfeuerbeauftragte Dörte Schorling unterwegs.Die Osterfeuerbeauftragte der Hansestadt Lüneburg, Dörte Schorling, kontrolliert vorab zum Schutz der Tiere das Brennmaterial (Foto: Hansestadt Lüneburg).

    In diesem Jahr muss ein besonderes Augenmerk auf das Wohl der Tiere gerichtet werden, erklärt Schorling: „Das Osterfest findet diesmal relativ spät statt und viele Vogelarten haben bereits mit dem Brüten begonnen. Auch andere Tiere wie zum Beispiel Igel suchen Zuflucht zwischen den aufgeschichteten Hölzern und Ästen. Daher darf das Brennmaterial erst drei Tage vorher zusammengetragen werden und sollte so kurz wie möglich vor Beginn des Feuers aufgeschichtet werden“, erklärt Schorling. 

    Damit die Feuer sicher abbrennen können, kontrolliert die Osterfeuerbeauftragte außerdem, ob der Abstand zu Bäumen, Häusern und öffentlichen Verkehrsflächen groß genug ist und welches Brennmaterial verwendet wird. „Abgebrannt werden dürfen trockenes Holz, Gehölz und Strauchschnitt. Dies dient dem Brandschutz und auch die Rauchentwicklung wird so verringert.“

    In diesem Jahr kann Dörte Schorling nach ihren Besichtigungen Positives vermelden. „Die Brennplätze sehen gut aus und ich freue mich für die Veranstalter, dass das Wetter in diesem Jahr voraussichtlich so gut mitspielt. Die Osterfeuer sind ein schönes Brauchtum, zu dem die Lüneburgerinnen und Lüneburger zusammen kommen. Allen Besucherinnen und Besuchern wünschen wir viel Spaß.“

    Eine Übersicht aller Osterfeuer in Hansestadt und Landkreis sowie die wichtigsten Fragen und Antworten rund ums Thema sind auf der städtischen Internetseite abrufbar unter www.hansestadtlueneburg.de/osterfeuer.

     

     

     

Weitere Neuigkeiten

Online-Berichterstattung zum Projekt

Diese Links stellen eine Auswahl der Online-Berichterstattung zum Projekt dar und wurden von der Kommune zusammengestellt.

Die neue Bescheidenheit beim Wohnen, landeszeitung.de vom 18.10.2015

Gefragt sind Visionen und neue Ideen, landeszeitung.de vom 23.10.2015

Zuschlag im Bundeswettbewerb: Lüneburg wird „Zukunftsstadt“, landeszeitung.de vom 22.04.2015

Barrierefrei durch die Stadt, landeszeitung.de vom 14.01.2016

St. Lambertikirche wieder auferstanden, landeszeitung.de vom 26.01.2016

 Studenten der Leuphana präsentieren ihre Visionen für das Jahr 2030, landeszeitung.de vom 27.02.2016

Zukunftsvisionen, lueneburgaktuell.de vom Februar 2016

Visionen für morgen - Bilder und Eindrücke von der Konferenzwoche, leuphana.de vom 24.02.2016

 

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