ZuBRA-Region

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ZuBRA: Gemeinsam Zukunft gestalten

Mit interkommunaler Zusammenarbeit für ein zukunftsorientiertes Hessen: Rotenburg an der Fulda, Bebra und Alheim entwickeln ihre Zukunftsvision

Unsere Vision

ZuBRA: Das heißt „Zukunft für Bebra, Rotenburg an der Fulda und Alheim“. Der Zusammenschluss der drei hessischen Kommunen besteht seit 2010 und setzt sich mit den Problemen des strukturellen Wandels auseinander. Anstoß dazu gaben Studien, die für die Region wenig Zukunftsperspektiven sahen: Mit einer fortziehenden jungen Generation schrumpft die Bevölkerung bis 2030 um 23 Prozent und hinterlässt eine alternde Bürgerschaft mit fast 40 Prozent über 60-Jährigen. Hinzu kommen leerstehende, verfallende Wohn- und Geschäftshäuser, brachliegende Flächen, ein ausdünnender Einzelhandel, mangelnde ärztliche Versorgung sowie ein zunehmendes Mobilitätsproblem. 

Gemeinsam mit Bürgerschaft, Wissenschaft und Wirtschaft will die Region im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ nun Maßnahmen entwickeln, die die Lebensqualität in ZuBRA nachhaltig verbessern. 

Erste Ansätze in ZuBRA für ein zukunftsorientiertes Hessen

Bisherige ZuBRA-Projekte drehten sich um alternative Energiegewinnung und Wohnkonzepte sowie die Vernetzung der Bahnhöfe und neue Parkanlagen zwischen Wohn- und Einkaufsgebieten. Ergebnis waren erste Handlungsempfehlungen, die sich im Einzelhandelsentwicklungskonzept, im Masterplan für Gewässerentwicklung, Landwirtschaft, Naturraum- und Tourismusentwicklung sowie im Masterplan für Energieeffizienz und erneuerbare Energien widerspiegeln. Auch im sozialen Bereich setzt ZuBRA schon jetzt neue Standards: Senioren-, Generationen- und Gesundheitsnetzwerke, ein Umweltbildungszentrum, Projekte zur Kinder- und Jugendarbeit, ein Rat für Gewaltprävention sowie ein Familienbeirat und die organisierte Bürger- und Nachbarschaftshilfe prägen das gesellschaftliche Miteinander in der Region. 

Potenziale erkennen und ausschöpfen

Für den Städtewettbewerb holt der Verbund nun auch die umliegenden Gemeinden Ludwigsau, Cornberg und Ronshausen mit ins „Zukunftsboot“. Bisher identifizierte Potenziale für eine gemeinsame Regionalentwicklung sollen besser in den administrativen Alltag integriert werden. Neben Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft wird dabei auch die Bürgerschaft miteinbezogen: für ein starkes „Wir-Gefühl“. In ZuBRA-Werkstätten werden Themen wie Bildung, Wohnen und Innenentwicklung, Kulturlandschaft und Landnutzung, Energie und Klimaschutz, Mobilität, Infrastruktur und Digitalisierung sowie Partizipation debattiert. Anschließend sollen vorhandene Aktivitäten und neue Projektideen gesammelt sowie eine Vision 2030+ kreiert werden. In den folgenden beiden Phasen werden die besten Projektideen ausgewählt und mit Hilfe von Beraterinnen und Beratern aus Forschung und Praxis umgesetzt. 

Die ZuBRA-Region wird durch die Universität Kassel als wissenschaftlicher Partner unterstützt und soll als Fallstudie in zwei Dissertationsvorhaben im Fachgebiet Landschaftsplanung und Landnutzung untersucht werden.

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