Der Wettbewerb

Kurzbeschreibung

Leise Autos, die keine Abgase mehr ausstoßen. Gesundes Gemüse, das auf Hausdächern gedeiht. Neue Gebäudekonzepte, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen. Für die Stadt der Zukunft gibt es viele Ideen, die das Leben dort verbessern. Diese mit den Bürgern zu diskutieren, gemeinsame Visionen für die Zukunft zu entwickeln und in ersten Städten zu erproben – darum geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Vision einer Stadt der Zukunft
© LAVA, Fraunhofer IAO

Bürgerschaft und Wissenschaft gemeinsam für die Stadt von morgen

Ob es um sichere Arbeit, bezahlbares Wohnen, Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität oder Energieversorgung geht: Wenn Städte, Gemeinden und Landkreise die großen Herausforderungen der Zukunft meistern wollen, müssen sie Bürger und Wissenschaft in ihre Entscheidungen miteinbeziehen. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ bringen deshalb Teams aus Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ihre Vorstellungen an einen Tisch. Der Städtewettbewerb soll zeigen: Die Städte der Zukunft sind ein Gemeinschaftsprojekt, das alle angeht. 

Schritt für Schritt in Richtung Zukunft

Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung selbst. In der 1. Phase wurden insgesamt 51 Städte, Landkreise und Gemeinden aus dem gesamten Bundesgebiet für die Teilnahme ausgewählt. Sie standen vor der Aufgabe, konkrete Handlungsempfehlungen und Umsetzungsvorschläge für die Zukunft ihrer Kommune zu erarbeiten.

Mit ihren Ergebnissen konnten sie sich für die zwei Phase des Wettbewerbs bewerben. In Juli 2016 wurden durch eine unabhängige Expertenjury 23 Städte, Landkreise und Gemeinden ausgewählt, um ihre Visionen in umsetzungsreife Konzepte zu überführen. 2018 erhalten dann bis zu acht Kommunen die Chance, die von ihnen entwickelten Ideen und Konzepte in die Realität umzusetzen.

Partner des Wettbewerbs sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb ist Teil der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³).

 

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“