Prof. Dr. Günther Bachmann

Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung

Prof. Dr. Günther Bachmann
Prof. Dr. Günther Bachmann

Professor Dr. Günther Bachmann ist Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Der im Jahr 2001 ins Leben gerufene Rat berät die Bundesregierung in ihrer Nachhaltigkeitspolitik und soll den gesellschaftlichen Dialog über Nachhaltigkeit fördern. Ziel des Rates ist es, in zentralen Politikfeldern wie etwa der Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik eine gerechte Balance zwischen den Bedürfnissen der heutigen Generation und den Lebensperspektiven künftiger Generationen zu erreichen. 

Prof. Dr. Bachmann ist Landschaftsplaner und war im Umweltbundesamt für Bodenschutz und ökologische Grundsatzfragen verantwortlich, bis er 2001 die Geschäftsführung des RNE übernahm. Er ist Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg und sitzt den Jurys des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vor.

 

In welcher Stadt sind Sie zu Hause? Was ist Ihre Vision für die Zukunft dieser Stadt? 

Ich lebe in Berlin – Charlottenburg. Meine Vision für Berlin kann ich – etwas verkürzt – so ausdrücken: „Sexy aber klug“. Berlin soll sich zum urbanen Labor für Pure Energie entwickeln: sauber, erneuerbar und sozial gerecht.

 

Was ist für Sie in Zukunft die zentrale Herausforderung für unsere Städte/Gemeinden? 

Eine zentrale Herausforderung ist, Menschen für Wahlen zu interessieren. Doch „die zentrale Herausforderung“ gibt es nicht. Die Zukunft ist auf viele neue Arten dezentraler als sie heute oft erscheint: Wie wir zukünftig wohnen, arbeiten und kommunizieren oder wie sich unsere sozialen Beziehungen entwickeln, wird sich in unserem unmittelbaren Lebensumfeld entscheiden.

 

Warum ist der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des BMBF für Sie wichtig? 

„Zukunftsstadt“ soll Impulsgeber sein, um Lösungen für Nachhaltigkeit made „in, by and thru Germany“ kommunal einzupassen und verantwortbar zu machen. Die Idee der Transformation, die oft als Rund-um-sorglos-Konzept erscheint, soll „Zukunftsstadt“ vervielfachen und verändern. Städte sollen so mehr Freiraum für mutige neue Entwicklungskonzepte erfahren. 

 

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