Berlin-Wilmersdorf

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Zukunftsmetropole Berlin: Mobilität plus Urbanität

Noch braucht es viel Phantasie, um sich den Verkehrsknotenpunkt Bundesplatz als Ort der nachhaltigen Mobilität vorzustellen

Unsere Vision

Die Namen sind geradezu verpflichtend – am Bundesplatz und auf der Bundesallee im Berliner Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine Aufgabe zu bewältigen, die von bundesweitem Interesse ist: Die Umwandlung eines autogerechten Verkehrsknotenpunktes in ein anwohnerfreundliches Lebensumfeld. Wie bringt man den Wunsch nach einem attraktiven, urban gestalteten Umfeld zusammen mit den Anforderungen der Wirklichkeit, die zum Beispiel ein Durchfahrtsrecht für Gewerbetreibende vorsieht? Diese Ansprüche an einen Ort, an einen Stadtraum, sind äußerst vielfältig. Diesen Stadtraum so nutzbar zu machen, dass alle zufrieden sind und sich wohl fühlen, ist eine Herausforderung.

Deutliche Lärm- und Feinstaubbelastung

Der Bundesplatz wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts massiv für den Autoverkehr ausgebaut. Ende der 1960er Jahre wurde zwar ein Autotunnel gebaut – nicht etwa, um die Lärmbelastung zu verringern, sondern um Platz zu schaffen für massive Betonpfeiler, die nicht nur die Stadtautobahn tragen, sondern auch noch die Schienentrassen für den S-Bahn- und den Fernbahnverkehr. Der Verkehrsknotenpunkt Bundesplatz/Bundesallee ist dominiert von zahlreichen Straßen, von der Stadtautobahn und der S-Bahn. Die Folge: Feinstaub- und Lärmbelastung beinträchtigen das Wohlbefinden der Anwohnerinnen und Anwohner, zudem ist eine starke Verwahrlosung des öffentlichen Raumes zu beobachten.

Tageweise werden Straßen stillgelegt

Orte wie diesen gibt es zahlreiche in Deutschland und in europäischen Städten. Ziel ist, im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Lösungen zu erproben, die sich modellhaft auf andere Städte übertragen lassen. Im Rahmen einer „Raumwerkstatt“ wird getestet, welche Alternativen sich im Alltag als tauglich erweisen. Geplant ist, ganze Straßenzüge stillzulegen, um diesen städtischen Raum wieder für neue Aktivitäten zu öffnen. Gleichzeitig diskutieren Bürgerinnen und Bürger in öffentlichen Workshops, ob es sinnvoll ist, ihr Stadtviertel im Sinne einer nachhaltigen Mobilität umzugestalten. Sie prüfen, ob neue Ansätze des Miteinanders wie das Teilen von Autos oder Gärten (Car-Sharing oder Urban Gardening) funktionieren können.  

Mit dem Center for Metropolitan Studies (CMS) an der Technischen Universität Berlin wurde ein starker Partner in der Wissenschaft gefunden. Seit mehr als zehn Jahren forschen am CMS junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam zu historischen Entwicklungen und aktuellen Fragestellungen unterschiedlicher Metropolen. Das CMS baut darüber hinaus auf der dreißigjährigen, international anerkannten Stadtforschung der Arbeitsstelle für europäische Stadtgeschichte am Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der TU Berlin auf, seine Programme sind interdisziplinär und international orientiert.

Unsere Aktivitäten

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Aktuelles aus Berlin-Wilmersdorf

Neu auf berlin.de

  • 26.06.2017

    Am Sonntag, dem 02.07.2017, um 17.00 Uhr findet unter Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ein Werkstattkonzert des Berliner Sibelius Orchester zugunsten der Paul Gerhardt Diakonie in der Grunewaldkirche, Bismarckallee 28 B, 14193 Berlin, statt. Der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Engelmann wird das Werkstattkonzert besuchen.

  • 26.06.2017

    Von Montag, den 03.07. bis 29.07.2017 werden im Auftrag des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, Straßen- und Grünflächenamt, FB Tiefbau, in der Bundesallee die Fahrbahnen des Wilmersdorfer Tunnels und des Bundesplatztunnels saniert. In diesem Zeitraum wird ein absolutes Halteverbot entlang der parallel verlaufenden Nebenfahrbahnen zur Sicherstellung eines 2-Spurbetriebes angeordnet.

  • 26.06.2017

    Ab 03.07.2017 ist eine Zahlung der Gebühren in der Urkundenstelle, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin, unseres Standesamtes auch mit EC-Karte möglich. Mit dieser Maßnahme gehen wir auf die veränderten Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ein. Selbstverständlich kann auch weiterhin die Zahlung mit Bargeld erfolgen. Im Auftrag Held

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