Berlin-Charlottenburg

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Die Nachhaltige Mierendorff-Insel 2030

Ein gemeinsamer Masterplan soll in Zukunft dafür sorgen, dass aus einer Insel in Berlin-Charlottenburg ein Modellgebiet für Nachhaltigkeit in Deutschland wird

Unsere Vision

Nichts weniger als ein „Modellgebiet für Nachhaltigkeit in Deutschland“ will die Mierendorff-Insel werden. Der bewusste Umgang mit unserer Erde beginnt im Kleinen, so der Ansatz in diesem Stadtteil von Berlin-Charlottenburg. 

Traumhafte Wasserlage inmitten der Metropole

Vis-à-vis des Schlossparks liegt die Mierendorff-Insel. Ein Eiland, benannt nach dem sozialdemokratischen Politiker, Sozialwissenschaftler und Schriftsteller Carlo Mierendorff. Neun Brücken verbinden es mit dem Rest der Spreemetropole. Zwischen der Spree im Süden und Westen, dem Westhafenkanal im Norden und dem Charlottenburger Verbindungskanal im Osten liegt das Stadtviertel mit rund 15.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Wasserlage mitten in der Großstadt sorgt für ein ganz besonderes Flair, das bereits viele Kunstschaffende angelockt hat.

Nicht zuletzt haben viele Familien inzwischen den Reiz der Insellage erkannt, zumal das soziale Miteinander in diesem Stadtviertel auffallend gut gelingt. Dort herrscht nicht die Anonymität der Großstadt, sondern ein tragfähiges Miteinander der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, in unterschiedlichen Lebenslagen. Sie alle sind nun eingeladen, an einem Masterplan für die Zukunft der Insel mitzuarbeiten.  

Auf die „Insel-Gespräche“ folgt die „Insel-Konferenz“

Demnächst wird es „Insel-Gespräche“ geben, in denen Bürgerinnen und Bürger sowie Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam erarbeiten, welche Bereiche als wichtig für die Zukunft definiert werden. Dann wird eruiert, was zu tun ist, um Verhaltensänderungen herbeizuführen. Die Verkehrsberuhigung liegt beispielsweise der Bürgerschaft besonders am Herzen und in dieser Hinsicht bietet die Insellage einige Vorteile; sie ermöglicht beispielsweise den Bau von Barrieren und die Einrichtung von weiteren Tempo-30-Zonen. Ein anderer großer Herzenswunsch ist die Partizipation – schon in Kindergärten soll Demokratie und Mitbestimmung gefördert werden. Weitere Bevölkerungsgruppen setzen sich dafür ein, Nachhaltigkeit in den Lehrplänen sämtlicher Schulen im Stadtteil zu verankern. Den „Insel-Gesprächen“ folgt später eine „Insel-Konferenz“, auf der das weitere Vorgehen präzisiert wird.

Für die wissenschaftliche Begleitung steht der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Potsdam zur Verfügung. Er unterstützt maßgeblich bei der Evaluation sowie bei der Messung der Effizienz. 

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Aktuelles aus Berlin-Charlottenburg

Neu auf berlin.de

  • 17.08.2017

    Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann besucht in den nächsten Wochen drei Krankenhäuser des Bezirks, um sich gemeinsam mit den Geschäftsleitungen über Probleme und mögliche Lösungen für die Zukunft zu informieren und zu erörtern, vor welchen Herausforderungen die Einrichtungen stehen und wie eine erfolgreiche Entwicklung gemeinsam gefördert werden kann:

  • 15.08.2017

    Die überdachte, seitlich offene Außenfläche (Fläche II) der Eissporthalle Charlottenburg PO9, Glockenturmstr. 14, 14053 Berlin, steht zur allgemeinen Nutzung für den Inline- und Rollschuhsport von Montag, dem 28.08.2017 bis Freitag, dem 01.09.2017, wegen vereinssportlicher Nutzung nicht zur Verfügung. Ab sofort, bis Freitag, dem 25.08.2017 und vom 04.09.2017 bis 08.09.2017 (nicht Inlinehockey oder ähnliche Mannschaftssportarten!) gelten folgende Öffnungszeiten: Montag:

  • 15.08.2017

    Nach dem Zukunftstag und den Zukunftstischen Anfang des Jahres 2017 findet nun der V. Zukunftstag am Mittwoch, dem 20. September 2017, von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Festsaal (3. Etage) des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin statt. Unter dem Motto „Gemeinsam Integration neu denken: Chancen sehen, geben und nutzen“ werden die Entwicklungen und (Zwischen-) Ergebnisse der acht durchgeführten Zukunftstische zusammengetragen und gemeinsam weiterentwickelt.

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