Sprendlingen-Gensingen

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Marktplätze der Zukunft 2030+

Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen in Rheinland-Pfalz überzeugt mit praktischem Ansatz, ein Ressourcenzentrum zu entwickeln

Unsere Vision

Zehn Gemeinden (Aspisheim, Badenheim, Gensingen, Grolsheim, Horrweiler, St. Johann, Sprendlingen, Welgesheim, Wolfsheim und Zotzenheim) mit insgesamt knapp 14.000 Einwohnerinnen und Einwohnern im Landkreis Mainz-Bingen arbeiten nicht erst seit gestern gemeinsam an der Ausgestaltung ihrer Zukunftsfähigkeit. Unter dem Leitbild „Null-Emission“ hat sich die Verbandsgemeinde bereits in einem Forschungsprojekt des BMBF zur „nachhaltigen Landnutzung“ auf den Weg begeben, die ökonomische, ökologische und soziale Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Prozess der Neugestaltung ist keine Einbahnstraße

Mit den finanziellen Mitteln aus dem Wettbewerb „Zukunftsstadt“ wird nun gemeinsam mit  Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung, Initiativen sowie Vereinen und Unternehmen eine Lösung erarbeitet, wie dem zunehmenden Leerstand der ehemaligen Industrie- oder Gewerbestandorte außerhalb der Ortskerne entgegenzuwirken ist. Dabei wird Wert gelegt auf eine ökologisch, sozial und ökonomisch vertretbare Nachnutzung. Die lokale Politik setzt schon seit Jahren auf das Know-how der Einwohnerinnen und Einwohner in der Verbandsgemeinde, wenn es um neue Wege geht. Das sei keine Einbahnstraße, bei der die Kommunalpolitik alleine die Richtung vorgebe, betont Bürgermeister Manfred Scherer.

Ressourcenzentrum als Marktplatz von Morgen

Mit einer sehr handfesten Idee ist es gelungen, die Jury des Städtewettbewerbs zu überzeugen: Demnächst muss das Abwasserwesen umgebaut werden und das wird zum Anlass genommen, die Themen regionale Stoffströme, Recycling, Upcycling, Müllverwertung, regionale Umweltbelange – wie zum Beispiel durch Reststoffe im Weinbau – genauer zu betrachten. Geplant ist ein Ressourcenzentrum, das weit mehr beinhaltet als die Annahme von Müll. 

Im besten Fall könnte vor den Toren der Gemeinde Welgesheim ein „Marktplatz“ für Gebrauchsgüter und Lebensmittel entstehen – und selbstverständlich auch für weitere kreative Ideen, Vorstellungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger. Ob Chancen bestehen, mehr regionale Produkte anzubieten, ob Urban Gardening ein sinnvoller Ansatz ist oder wie sich der Anbau und die Vermarktung von Biomasse zur energetischen Verwertung vor Ort lohnen, wird auf einer ersten Zukunftskonferenz diskutiert. Die wissenschaftliche Begleitung der „Marktplätze der Zukunft 2030+“ erfolgt durch Partner am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Dort am Institut für angewandtes Stoffstrommanagement arbeiten interdisziplinäre Teams zusammen, um nachhaltige und alltagstaugliche Lösungen zu entwickeln.

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