Saalfeld

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„Lust auf Zukunft?!“ Zukunftsregion Saalebogen

Saalfeld: Eine Stadt in Thüringen nutzt den demographischen Wandel auf dem Weg in Richtung Zukunftsstadt

Unsere Vision

Erstmals im Jahr 899 erwähnt, gehört Saalfeld heute zu den ältesten Städten Ostthüringens. Statt sich auf ihrer Geschichte und althergebrachten Traditionen auszuruhen, macht die Stadt an der Saale jedoch mit zukunftsorientierten Denkanstößen von sich Reden: Schon jetzt beschäftigen sich Vorreiter und Querdenker mit innovativen Ideen rund um die Themen Stadtplanung, Integration und Lebensqualität. Dabei geht es vor allem um die Folgen des demographischen Wandels – denn wie viele Städte im ländlichen Raum sieht sich auch Saalfeld mit dem Fortzug der Jugend, hoher Migration und einer stetig alternden Bevölkerung konfrontiert. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ will die Stadt bisherige Projekte zur Gestaltung des demographischen Wandels weiterdenken, verknüpfen und um neue Ansätze für eine ausgeprägte Willkommens- und Anerkennungskultur erweitern. 

Kulturelle Vielfalt als Maxime für ein zukunftsorientiertes Saalfeld

Vielfalt, Chancengerechtigkeit, Teilhabe und Inklusion: Diese Ziele sind in Saalfeld schon heute Maxime allen Handelns. Die Stadt sieht ihren demographischen Wandel als Vorteil und will alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen in den Denkprozess für ein modernes Saalfeld einbinden – und zwar unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensstil. In Kooperation mit der Stadt Rudolstadt und unter Beteiligung verschiedener Partner aus der Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurden im Jahr 2014 bisher drei Workshops zu den Themen Willkommenskultur und Diversity-Management abgehalten. Die Entwicklungsprozesse wurden bislang durch bürgerschaftliches Engagement getragen – nun sollen auch Verwaltung und Politik in das kommunale Handeln integriert werden.

Schwächen erkennen – Stärken ausbauen

Um den bisherigen Handlungsansätzen sowie der Vielfalt der Akteure gerecht zu werden, setzen die Saalfelder im Städtewettbewerb auf eine Stärken-Schwächen-Analyse: Dazu gehören die Untersuchung der vorhandenen Segregationsprozesse im städtischen Raum (Stadtteile mit älterer Bevölkerung verfügen über eine gute Infrastruktur, jüngere und kulturell buntere Stadtteile kämpfen mit mangelnder Infrastruktur), das Erkennen gesellschaftlicher Differenzlinien sowie die Analyse des bürgerschaftlichen Engagements und der vorhandenen Kommunikationsverfahren zwischen Verwaltung, Politik, freien Trägern und Zivilgesellschaft. Durch Stadtteilbegehungen, Gespräche und Planungszirkel werden Kinder, Jugendliche, Studierende und Interessierte aus der Bürgerschaft angehalten, ihre Ideen für die Saalfelder „Vision 2030+“ einzubringen. Mit Hilfe der wissenschaftlichen Partner, der Humboldt Universität Berlin sowie des Instituts pro diversity sollen die Erkenntnisse anschließend in konkrete Handlungsziele weiterentwickelt und schrittweise umgesetzt werden. In Kooperation mit Berliner Planungsbüros unterstützt auch das Fachgebiet Stadt- und Regionalökonomie der Fachhochschule Erfurt die stadtplanerischen Visionen zur Gestaltung einer Willkommenskultur in Saalfeld.

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