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Fliegerhorst Oldenburg – Zukunftsplan 2030+

Die niedersächsische Großstadt entwickelt ein ehemaliges Militärgelände zu einem neuen Stadtteil und erarbeitet dafür mit der Bürgerschaft eine nachhaltige urbane Vision

Unsere Vision

Ein ehemaliger Fliegerhorst als Zukunftsort: Auf 193 Hektar (entspricht rund 193 Fußballfeldern) soll in Oldenburg ein neuer Stadtteil entstehen. Die mit 160.516 Einwohnerinnen und Einwohnern drittgrößte Stadt Niedersachsens will damit unter anderem der Nachfrage nach kostengünstigem, modernem Wohnraum nachkommen. Aber auch der Bedarf an Flächen für nicht störendes Gewerbe und Dienstleistungen kann auf dem Gelände für die kommenden Jahrzehnte gedeckt werden. Die Vorbereitungen für die Entwicklung des bis 2006 militärisch genutzten Areals laufen bereits. Gemeinsam mit Bürgerschaft, Ratsvertreterinnen und -vertretern, Institutionen, Einrichtungen, Verbänden und der Wissenschaft möchte Oldenburg nun im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ eine ganzheitliche Vision für den neuen Stadtteil erarbeiten – einen Zukunftsplan 2030+.

Zukunftsplan wird in Innovationscamps entwickelt

Im ersten Halbjahr 2015 bot die Stadtverwaltung den Oldenburgerinnen und Oldenburgern in einem groß angelegten Beteiligungsverfahren (Stadtwerkstatt) verschiedene Möglichkeiten an, sich über das Gelände zu informieren und Impulse für den Entwicklungsprozess zu geben. Aus Ideen wurden Pläne, aus Plänen wird Zukunft. Auch das Stadtentwicklungsprogramm (step2025) benennt Ziele für den neuen Stadtteil. Im Zukunftsplan 2030+ sollen die Wünsche und Ideen verdichtet werden. In der ersten Phase sind dazu zwei Workshops (Innovationscamps) geplant. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können beispielsweise Modelle und Prototypen für neue Wohn- und Lebensformen, soziale Dienstleistungen, nachhaltige Stadtteilinfrastrukturen und bürgerschaftliche Unternehmensmodelle entwickeln. Damit soll die städtebauliche Planung für den Fliegerhorst inhaltlich ergänzt werden. Der fertige Zukunftsplan 2030+ bildet am Ende die Klammer für einzelne Bebauungspläne und benennt konkrete Maßnahmen und Projekte.

Verwertbare Erkenntnisse für die Entwicklung nachhaltiger Stadtteile 

Für die Erarbeitung des Zukunftsplans 2030+ hat die Stadt Oldenburg das Institut für Ökologische Ökonomie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH als wissenschaftliche Partner gewonnen. In der ersten Phase des Wettbewerbs werden sie vor allem das Zukunftsstadt-Team beraten und Input in Form von Hintergrundwissen und Best-Practice-Beispielen bieten. In den möglichen weiteren Phasen prüfen sie Maßnahmen auf Realisierbarkeit und begleiten die Umsetzung von Projekten.

 

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