Oer-Erkenschwick

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Demografie & Wirtschaftsförderung 4.0 in der Zukunftsstadt: initiativ, interaktiv, innovativ

In Oer-Erkenschwick soll ein Stadtentwicklungskonzept 2030+ erarbeitet werden, das Lösungen für den Wohn- und Wirtschaftsstandort in Zeiten des Struktur- und demografischen Wandels aufzeigt

Unsere Vision

Die Pütt-Historie – in Oer-Erkenschwick ist sie nicht vergessen. Dafür sorgen ehemalige „Kumpel“, die 2001 die Idee zu einem Bergbau- und Geschichtsverein hatten. Dessen Mitglieder führen heute ehrenamtlich ein Museum und halten die Zechenhistorie der 30.550-Einwohner-Stadt lebendig. Nach dem Ende des Steinkohlebergbaus hat sich Oer-Erkenschwick von einem Bergbau- zu einem Wohnstandort entwickelt. Sauberer, grüner und ruhiger ist die Stadt im nördlichen Ruhgebiet geworden. Doch der Wegfall der Industriearbeitsplätze ist schwer zu kompensieren. Zudem trifft ein deutlich spürbarer demografischer Wandel auf den anhaltenden Strukturwandel. Dieser Herausforderung will sich Oer-Erkenschwick aktiv stellen. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ soll ein umsetzungsorientiertes Stadtentwicklungskonzept 2030+ erarbeitet werden, das die Querschnittsthemen Wirtschaftsförderung und Demografie miteinander verknüpft. 

Moderne Technik für die Stadt von morgen

Mindestens 200 kleine und mittelständische Unternehmen in Oer-Erkenschwick sind nach Aussage der Stadt in den kommenden fünf bis zehn Jahren in ihrem Bestand bedroht, weil die bisherigen Chefs altersbedingt ausscheiden. Was kann oder muss die Verwaltung tun, um die Unternehmensnachfolge zu unterstützen? Wie können Neugründungen gefördert werden? Ein Szenario ist beispielsweise e-Government direkt im Gewerbegebiet. Wie kann die Nahversorgung gesichert werden angesichts der abnehmenden Mobilität einer älter werdenden Bevölkerung und der Digitalisierung des Einzelhandels? Welche Angebote können für Kinder und Jugendliche gemacht werden? Und wie kann moderne Technik so eingesetzt werden, dass für alle Bürgerinnen und Bürger mehr Teilhabe ermöglicht wird? Alle wesentlichen Aspekte und Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Wohn- und Wirtschaftsstandort sollen im Projekt 2030+ betrachtet werden. Ziel ist es, innovative Lösungen für ein Oer-Erkenschwick der Zukunft hervorzubringen. Entstehen soll ein integriertes Konzept, das Ziele, Maßnahmen und Prioritäten benennt. 

Bergbau-Tradition schafft ein besonderes Gemeinschaftsgefühl 

Bei der Entwicklung des Zukunftskonzepts baut die Stadt auf ihre Menschen. Dass der Bergbau Oer-Erkenschwick über Jahrzehnte geprägt hat, zeigt sich bis heute im regen Vereinsleben und starken bürgerschaftlichen Engagement. Aus der mittleren und älteren Generation waren viele früher „Kumpel“. Dieses Gemeinschaftsgefühl gilt es zu beleben. Genauso soll aber die lokale Facebook-Gruppe eingebunden werden. Viele Akteure der Stadtgesellschaft werden in der ersten Wettbewerbsphase direkt und über verschiedene Medienkanäle angesprochen und zur Mitarbeit eingeladen. In zwei Zukunftswerkstätten werden Ideen und Vorschläge dann diskutiert und das Konzept erarbeitet. Als wissenschaftlicher Partner begleitet das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen den Prozess. Damit knüpft die Stadt an eine frühere Zusammenarbeit an.

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Stadt Oer-Erkenschwick
Fachbereich Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung & Demografie
Sandra Bonnemeier
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45739 Oer-Erkenschwick
Tel.: 02368 691368
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