Oberhausen

BG Bild

„Gegenwart – Vision – Zukunft“: Vision Oberhausen 2030+

Wie Oberhausen gemeinsam mit seinen Bürgern mutig und kreativ die postindustrielle Zukunft denken will

Unsere Vision

Den Menschen im Ruhrgebiet sagt man Pragmatismus nach. Und pragmatisch hat sich die Stadt Oberhausen in den vergangenen Jahrzehnten den Herausforderungen des Strukturwandels gestellt. Diese sind enorm: Etwa 47.000 Arbeitsplätze in der Montanindustrie gingen seit Ende der 1950er Jahre verloren, 58.000 in der Industrie insgesamt. Seit Kohle, Eisen und Stahl den wirtschaftlichen Motor nicht mehr antreiben, sank die Stadtbevölkerung um 50.000 Bürgerinnen und Bürger. 

Die Veränderung muss weitergehen

Die „Neue Mitte“ mit dem Freizeit- und Einkaufszentrum CentrO, das Landesgartenschaugelände OLGA, Teile des Emscher Landschaftsparks mit der Rhein-Herne-Kanal-Zone sowie der Gasometer als international bekannte Ausstellungsfläche sind einige Ergebnisse der ökonomischen, ökologischen und kulturellen Stadterneuerung und locken viele Besucherinnen und Besucher an. Doch noch immer hat Oberhausen, das aktuell rund 210.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt, mit hoher Arbeitslosigkeit, maßvollem Bevölkerungsverlust und „kommunaler Armut“ zu kämpfen. Dazu kommen neue Herausforderungen durch weitere Veränderungen in der Arbeitswelt, der demografische Wandel, vermehrte Zuwanderung aus dem Ausland oder die Energiewende. 

Innovationslust und visionäres Denken sind gefragt 

Statt angesichts der schwierigen Umstände zu resignieren, will die Stadt sich weiter wandeln und setzt dabei auf die Kreativität, Innovationslust und den Mut ihrer Bürgerinnen und Bürger. Diese wurden bereits bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes Oberhausen 2020 in vielfältiger Weise einbezogen. Mehr als 200 Maßnahmen beschreiben darin einen machbaren, pragmatischen Fahrplan bis zum Jahr 2020. Im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ soll nun auch Freiraum für visionäres Denken sein. Ziel ist eine gemeinschaftlich entwickelte Vision Oberhausen 2030+, die ein neues Gefühl von Gemeinsamkeit und Identifikation erzeugt.

Interviews, Online-Plattform und Beteiligungsworkshops 

Um die Zukunftsvorstellungen der Bevölkerung zu erfahren, werden verschiedene Wege beschritten. Zum einen sollen Organisationen und Multiplikatoren direkt angesprochen und befragt werden. Auch Kinder und Jugendliche kommen zu Wort. Bürger werden an  verschiedenen öffentlichen Orten interviewt.  Aber auch online und per Smartphone wird es möglich sein, Ideen einzubringen. Als Leitplanken dienen fünf plakative Thesen zu den Oberbegriffen „Kultur“, „Dialog“, „Stadt im wirtschaftlichen Wandel“, „Soziales“ und „Leben“, die mit Hilfe von Litfaßsäulen an wechselnden Orten im gesamten Stadtgebiet visualisiert werden. In zwei Beteiligungsworkshops sollen aus den gesammelten Wünschen, Visionen und Meinungen zunächst eine „Grobvision“ und schließlich ein Endergebnis entwickelt werden. Wissenschaftlich begleitet wird der Prozess vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, das in Oberhausen beheimatet ist.

Online-Berichterstattung zum Projekt

Diese Links stellen eine Auswahl der Online-Berichterstattung zum Projekt dar und wurden von der Kommune zusammengestellt.

Wie sieht die Stadt von morgen aus?, Oh! Das Stadtmagazin Mai 2015 (Beitrag auf Seite 7)

Erste Ideen für die Zukunftsstadt, Oh! Das Stadtmagazin Juni 2015 (Beitrag auf Seite 10)

Bürger wollen im Jahr 2030 ein grüneres Oberhausen, derwesten.de vom 25.06.2015

Visionen für Oberhausen 2030, derwesten.de vom 13.06.2015

Bürger entwickeln Oberhausen Vision 2030, derwesten.de vom 16.04.2015

Organisatorisches

Online-Auftritt

Logo von Oberhausen

Kontakt

Hände auf Tastatur

Stadt Oberhausen
Dezernat 4 – Umwelt, Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und -planung
Frau Sabine Lauxen
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Tel: 0208 8253309
E-Mail-Kontakt

Standort