Nordhausen

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ModellStadtRegion für energetischen Wandel 2030+

Nordhausen am Harz will durch gemeinsames Handeln aller Stadtakteure Vorreiter der Energiewende in Thüringen werden

Unsere Vision

Bis 2030 will die thüringische Kreisstadt Nordhausen 100 Prozent ihres Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien decken und den Anteil der regenerativen Energieträger an der Wärmebereitstellung auf 30 Prozent steigern. Diese ambitionierten Ziele sind nach breiter Diskussion in der Bürgerschaft im KIimaschutzkonzept, dem Stadtentwicklungskonzept sowie in der Projektskizze und Kandidatur der Hochschule Nordhausen zur Internationalen Bauausstellung „Pfade durch die Energie-Kultur-Landschaft / offenes Stadtumbaulabor“ formuliert worden. Damit stellt sich die Kommune mit ihren rund 42.800 Einwohnerinnen und Einwohnern den großen Herausforderungen der Energiewende und der nachhaltigen Stadtentwicklung.

Zivilgesellschaftliches Engagement als tragende Säule

Um aus der Vision „ModellStadtRegion für energetischen Wandel 2030+“ Realität werden zu lassen, will Nordhausen im Städtewettbewerb „Zukunftsstadt“ die Diskussion weiter vorantreiben, um Akzeptanz werben und zum aktiven Mitmachen motivieren. Denn das zivilgesellschaftliche Engagement soll zu einer tragenden Säule bei der Umsetzung der gesetzten Ziele werden. Geplant sind Werkstätten zu den drei Themenschwerpunkten Energieeffizienz/-suffizienz, nachhaltige Mobilität und energetischer Stadtumbau. Was können die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Einrichtungen selbst beziehungsweise gemeinsam tun, um Energie einzusparen und dezentrale Energiestrukturen aufzubauen? Am Ende des Workshops sollen erste Maßnahmen und Umsetzungsschritte vereinbart werden. Ebenso konkret soll über Alternativen zum Autoverkehr diskutiert werden. Nordhausen liegt am Südrand des Harzes in einer ländlichen Umgebung und hat eine bewegte Topografie. Das Auto ist daher Fortbewegungsmittel Nummer eins. Welche Voraussetzungen müssten gegeben sein, damit sich das ändert? Ein dritter Workshop wird sich mit dem Aufbau einer Energie- und Wärmeversorgung aus regenerativen Quellen befassen. Blockheizkraftwerke und Solaranlagen in historischer Bausubstanz – ist das vereinbar? Welche Techniken stehen zur Verfügung? 

Von der Theorie zur beispielhaften Praxis

Als Partner im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ steht der Kommune die Hochschule Nordhausen zur Seite, mit der bereits vielfältige Kooperationen bestehen. Die Hochschule wird wissenschaftlichen Input geben und Beiträge zur Vorbereitung und Durchführung der Werkstattveranstaltungen leisten. Die Forscherinnen und Forscher selbst erhalten Erkenntnisse zu vielfältigen Fragen der Umsetzung kommunaler Klimaschutzkonzepte. Und im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Thüringen sollen innovative Best-Practice-Beispiele, die in Nordhausen entwickelt wurden, umgesetzt und mit großer Wirkung präsentiert werden. 

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