Malchin

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Gutes Leben in Malchin

Eine Stadt im Umbruch: Mit Energie aus dem Moor in Richtung Zukunft

Unsere Vision

Malchin: Eine alternde Stadt, deren Baustrukturen und Wohnräume vergangenen Standards entsprechen. Eine verarmende Stadt, deren finanzielle Möglichkeiten durch fehlenden Tourismus und wirtschaftliche Infrastruktur immer geringer werden. Und eine schrumpfende Stadt, deren Kinder aus Mangel an gut bezahlten Arbeitsplätzen in umliegende Großstädte verziehen. Wie viele kleine Städte an der Mecklenburgischen Seenplatte ist auch Malchin von den demographischen Umschwüngen und strukturellen Veränderungen der vergangenen zwanzig Jahre betroffen. 

Defizite als Vorteil nutzen

Wer nun „Stillstand statt Fortschritt“ vermutet, irrt – die Stadt lernt aus ihren Defiziten und nutzt die strukturschwache Lage zu ihrem Vorteil: In den umliegenden Ökosystemen werden klimafreundliche Alternativen der regenerativen Energieversorgung und ökologischen Landnutzung geschaffen. Malchin setzt so schon jetzt eigene Standards für die Energiewende. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ möchte die Stadt diese ersten Umbrüche ausbauen und weitere Visionen für ein „Gutes Leben 2030+ in Malchin“ entwickeln. 

Keine Zukunftsbilder ohne Bürgerbeteiligung

Bevor jedoch zukunftsweisende Veränderungen im Stadtraum von Malchin angestoßen werden, will die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger einbeziehen: Die Bevölkerung soll aktiv an der Transformation teilhaben können. In sozialgemischten und generationenübergreifenden Beteiligungsaktionen und -projekten werden die Einwohnerinnen und Einwohner zu ihren Vorstellungen für Malchin befragt und in Entscheidungsprozesse integriert. Durch Projekte mit den Malchiner Schulen sollen vor allem die Vorstellungen und Lebensentwürfe Jugendlicher in der Visionsarbeit berücksichtigt werden. Neben Ideen zum städtischen Stoff- und Energiewechsel sowie Gedanken zur sozioökologischen Raumstruktur werden dabei Themen wie das Integrieren verschiedener Bevölkerungsgruppen, die Abwanderung der jüngeren Generation sowie Tendenzen der Alterung und Vereinsamung angesprochen. Zusätzlich will Malchin die digitale Stadtwelt stärker voranbringen und Blogs, soziale Netzwerke und E-Plattformen in die Kommunikation rund um den Wettbewerb mit einbinden. 

Nach dem Motto „Keine inspirierenden Zukunftsbilder, ohne Bürgerbeteiligung“ soll die Frage „Wie sieht gutes Leben 2030+ in Malchin aus?“ am Ende mit konkreten Visionen aus der gemeinsamen Arbeit von Wissenschaft und Bürgerschaft beantwortet werden.

Das Malchiner Vorhaben wird von drei Wissenschaftlern begleitet: Dr. Peter Dehne, Professor für Planungsrecht und Baurecht an der Hochschule Neubrandenburg, Prof. Dr. Rolf Kuhn von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und Dr. Joachim Borner, wissenschaftlicher Direktor des Kollegs für Management und Gestaltung Nachhaltiger Entwicklung gGmbH.

Organisatorisches

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Kontakt

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Bürgermeister Axel Müller
Am Markt 1
17139 Malchin
Tel.: 03994 640222
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Stadtverwaltungsamtsrat Reinhard Dorn
Tel.: 03994 640310
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Projektkoordinierung Martina Zienert (KMGNE)
Karnitz 9
17154 Neukalen
Tel.: 039956 21307
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