Jülich

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Jülich 2030 – Bürger. Schaffen. Zukunft. 

Eine Stadt in der Köln-Aachener Bucht stellt sich mutig der Zukunft 

Unsere Vision

Viele Fakten verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die historische Festungsstadt und moderne Forschungsstadt Jülich und ihre rund 33.500 Einwohnerinnen und Einwohner stehen: Immer weniger junge Fachkräfte sind in Jülich wohnhaft, es mangelt an modernem Wohnraum, der Einzelhandel kämpft um Kunden und die Innenstadt hat in den letzten Jahren an Attraktivität und Aufenthaltsqualität verloren. In den umliegenden Dörfern zeichnet sich ein stetiger Verlust infrastruktureller Funktionen ab und die finanziellen Spielräume der Stadt werden geringer.

Wie viele kleinere Städte ist auch Jülich von den Folgen des demographischen Wandels und des wirtschaftlichen Strukturwandels betroffen. Die Anforderungen von Klimawandel und Energiewende stellen die gesamte Region vor große Herausforderungen. Die Kraftwerke und Tagebaue, die für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Region von großer Bedeutung sind, werden spätestens bis zum Jahr 2045 nach der Auskohlung stillgelegt.

Mehr Potenzial als Krise

Doch wo andere eine Krise sehen, sieht Jülich seine Chancen. Denn bei allen Herausforderungen hat die Stadt auch enorme Potenziale: Jülich verfügt über eine einzigartige Wissenschaftsdichte und sichere Arbeitsplätze in der Forschung. Zahlreiche Flächen sind unbebaut und könnten sich in neue Wohn- und Gewerbegebiete verwandeln. Jülich bietet jungen Familien ein gutes Kinderbetreuungsangebot und erstklassige Schulen. Eine ausgeprägte engagierte Bürgerschaft identifiziert sich mit der Stadt und setzt sich für ihr Umfeld ein. Diese Potenziale zu nutzen, um eine Vision für die Zukunft zu entwickeln, das hat sich Jülich nun für den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ vorgenommen. 

Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft – gemeinsam für Jülichs Zukunft

Erste Ideen für die Stadt von morgen schweben Jülich schon heute vor: Jülich 2030 soll mobil und vernetzt sein. Grün soll die Stadt zieren, die attraktiven Wohnraum und Aufenthaltsqualität für alle bietet. Die Nahversorgung im Umland ist gesichert, verwaiste Dörfer gibt es nicht. Junge Menschen leben gerne in der Stadt, sie ziehen nach Jülich und nicht mehr von dort weg. Unter dem Motto „Jülich 2030 – Bürger. Schaffen. Zukunft.“ will die nordrhein-westfälische Stadt diese ersten Ideen nun zu einer konkreten Vision fortentwickeln. In offenen Workshops während Phase 1 des Wettbewerbs werden dafür Bedürfnis- und Zukunftsfelder identifiziert, konkrete Zielvorstellungen definiert und eine ganzheitliche Vision konzipiert. Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft arbeiten dabei eng zusammen. Als wissenschaftlicher Partner steht der Stadt die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen zur Seite. 

Jülich zeigt, wie auch eine Stadt im Wandel ihre Zukunft mutig angehen kann. Wohl auch deshalb, weil die Stadt als Wissenschaftsstandort mit einer ausgeprägt engagierten Bürgerschaft die besten Voraussetzungen hat, ihre Herausforderungen zu meistern.

Online-Berichterstattung zum Projekt

Diese Links stellen eine Auswahl der Online-Berichterstattung zum Projekt dar und wurden von der Kommune zusammengestellt.

Über 700 Anregungen zur „Zukunftsstadt Jülich“, aachener-zeitung.de vom 20.06.2015

Flucht aus dem Libanon: In Jülich „kann man gut leben“, aachener-zeitung.de vom 22.06.2015

Ideen für Zukunftsstadt 2030+ gesucht, aachener-zeitung.de vom 30.06.2015

„Team Zukunftsstadt“: Visionen mit Realisierungspotenzial, aachener-zeitung.de vom 31.08.2015

7. Auflage der Kleinen Nacht der Wissenschaft im Kulturbahnhof, aachener-zeitung.de vom 13.09.2015

Befragung zur Zukunftsstadt Jülich, aachener-zeitung.de vom 06.10.2015

Umfrage zur Zukunftsstadt abgeschlossen, aachener-zeitung.de vom 28.10.2015

Zukunftsstadt Jülich: Die Workshops starten, aachener-zeitung.de vom 05.11.2015

Visionen für die Zukunftsstadt: Vielfalt und Kreativität sind spürbar, aachener-zeitung.de vom 07.12.2015

Zukunftsstadt punktet mit Zusammenspiel von Wissenschaft und Technik, aachener-zeitung.de vom 16.02.2016

 

 

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