Gransee

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StadtZukunft Gransee 2030+: Die vitale und selbstbewusste BürgerStadt im Schnittpunkt von Metropole und ländlichem Raum

Das brandenburgische Gransee lädt Bürgerinnen und Bürger ein, Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln

Unsere Vision

Im Norden Brandenburgs, umgeben von viel Wald und Wasser, liegt die Kleinstadt Gransee. Mit 3.900 Einwohnerinnen und Einwohnern ist sie das Zentrum von 33 Ortsteilen in fünf Gemeinden eines Amtes. Hinter der imposanten, mittelalterlichen Stadtmauer verbirgt sich eine nicht minder geschichtsträchtige Altstadt. Auf den ersten Blick mag man meinen, dort sei die Zeit stehen geblieben. Doch Gransee denkt und handelt mit Blick in Richtung Zukunft. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ begibt sich die Stadt gemeinsam mit den rund 9.000 Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt und den Dörfern auf die Suche nach einer Vision für Gransee 2030+. Die Ausgangsposition ist gut: Die Anbindung an die Metropole Berlin durch Bahn und Bundesstraße bewahrt die Stadt vor provinzieller Abgeschiedenheit. Gemeinsam mit der Nachbarstadt Zehdenick bietet Gransee als Mittelzentrum wichtige Infrastrukturen für die ländlich geprägte Region. Diese Rolle als „Anker im Raum“ möchte die Stadt auch in Zukunft ausbauen – und setzt dabei auf die engagierte Mitwirkung der Bevölkerung und lokaler Akteure. 

Diskussion auf Augenhöhe

Mit der Einbindung der Bevölkerung in die Stadtplanung hat Gransee bereits gute Erfahrungen gemacht. Seit 2013 läuft beispielsweise die Aktion „Wo(hl)fühlen in Gransee“, bei der sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung des Stadtraumes einbringen. An diesen Prozess knüpft nun auch das Projekt „Zukunftsstadt“ an, das auf die Entwicklung einer ganzheitlichen Vision für Gransee zielt. In drei „BürgerWerkstätten“ erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Chance, Zukunftsfragen und Lösungsvorschläge offen zu diskutieren: Wie kann die zukünftige Energieversorgung der Stadt aussehen? Ist eine regionale Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und Energie möglich und erstrebenswert? Welche Infrastrukturen braucht die Stadt in Zukunft? Inhaltliche Impulse bei der Diskussion dieser und weiterer Fragen bietet die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg. Sie ist auch im „Zukunftsstadt-Team“ vertreten, einem Ausschuss, der die „BürgerWerkstätten“ vorbereitet und die Ergebnisse auswertet.

Starker Zusammenhalt schafft Zukunftsperspektiven

Damit sich alle Interessierten über den fortlaufenden Stand des Projekts informieren können, plant die Stadt, an prominenter Stelle ein „Schaufenster Zukunftsstadt“ einzurichten. Außerdem steht der Bevölkerung ein fester Ansprechpartner in der Verwaltung zur Verfügung. Der interaktive Prozess von Bürgerschaft, Wissenschaft, Stadtverwaltung und lokalen Initiativen soll schließlich in ein Leitbild für die weitere Entwicklung Gransees münden – und in einem Bürgerfest gefeiert werden.   

Mit dem Projekt „Zukunftsstadt“ möchte Gransee das Bewusstsein der Stadtbevölkerung dafür stärken, dass Eigeninitiative Wirkung zeigt und die Stadt auch in Zukunft ein nachbarschaftliches Miteinander braucht. Damit erhält die historische Stadtmauer, die sich auch auf dem Wappen und Logo von Gransee wiederfindet, eine neue Bedeutung: als Symbol für den starken Zusammenhalt einer Stadtgemeinschaft.

Organisatorisches

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Amtsverwaltung Gransee
Manfred Richter
Stellvertretender Amtsdirektor
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16775 Gransee
Tel.: 03306 751105
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