Grafing b. München

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Grafing im Jahr 2030 – Semantisches 3D-Stadtmodell als Portal zur Bürgerkommunikation

Wie die bayerische Gemeinde Grafing die Potentiale der Digitalisierung für ihr bürgerschaftliche Engagement nutzen will

Unsere Vision

Lebendige Vereine, aktive Kirchengemeinden, engagierte Bürgerinnen und Bürger: Wie in vielen Dörfern und Kleinstädten wird auch in Grafing eine ausgeprägte Kultur bürgerschaftlichen Engagements gepflegt. Die Gemeinde mit ihren rund 13.500 Einwohnerinnen und Einwohnern will diese Tradition erhalten und die Chancen des digitalen Zeitalters für die Bürgerbeteiligung nutzen. Ein semantisches 3D-Stadtmodell soll Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, sich an der Diskussion über das Leitbild der Stadt zu beteiligen. 

Ein 3D-Stadtmodell macht die Bürgerschaft zu Stadtplanern

Wo sind Flächen, auf denen Wohnraum entstehen kann? Wo ist Platz für die Entwicklung von Gewerbeflächen? Wie sind die Ortsteile an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden? Wie erhalten wir Grünflächen in der Stadt? Wie entwickeln wir den Marktplatz als „gute Stube“ der Stadt? Wie geht es mit dem Einzelhandel weiter? Wie schaffen wir Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmenden? In welchen Ortsteilen mangelt es an Bildungs- und Betreuungsangeboten?

Bereits in vielen Großstädten kommen 3D-Stadtmodelle zum Einsatz, um Ideen für die Stadt von morgen am aktuellen Stadtbild zu illustrieren. Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ will nun auch die Gemeinde Grafing diese Innovation für sich nutzen. Ein semantisches 3D-Stadtmodell soll das heutiges Gemeindebild zeigen und Bürgerinnen und Bürger so die Diskussion über das Leitbild der Stadt erleichtern.

Das Modell ermöglicht, Objekten wie etwa Wohngebäuden oder Infrastruktureinrichtungen georeferenziert Informationen zuzuschreiben. Damit liefert es nicht nur eine 3D-Luftaufnahme von der Gemeinde, sondern auch Informationen über die Funktion der einzelnen Gebäude. Wo sich etwa auf dem Gemeindegebiet Pflegeeinrichtungen, Schulen oder Kitas befinden, wo Leerstand herrscht oder wo viele Menschen wohnen – all das ist ersichtlich. Jeder kann sehen, wie Grafing heute aussieht. Jeder kann Ideen für seine Stadt von morgen entwickeln.

Grafing 2030: Eine Gemeinde der Zukunft entsteht im 3D-Modell

Integriert in ein Bürgerportal soll das Stadtmodell in Phase 1 des Wettbewerbs zunächst eine breite Debatte über das bereits von der Stadt entworfene Leitbild entfachen. In themenbezogenen Workshops mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft werden schließlich konkrete Ideen und Visionen aus dem Leitbild entwickelt.

Grafing 2030: Geht es nach dem Leitbild der Gemeinde, eine Stadt mit guten Betreuungsangeboten, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Grünflächen, Naherholungsgebieten, einem vielfältigen Kulturangebot und florierenden Einzelhandel. Grafing 2030: Eine Gemeinde, die ihr bürgerschaftliches Engagement im digitalen Zeitalter genutzt hat, um ihr Leitbild gemeinsam mit der Bürgerschaft umzusetzen.

Online-Berichterstattung zum Projekt

Diese Links stellen eine Auswahl der Online-Berichterstattung zum Projekt dar und wurden von der Kommune zusammengestellt.

Blick von allen Seiten, sueddeutsche.de vom 18.08.2015

Organisatorisches

Online-Auftritt

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