Gelsenkirchen

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Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung

Gelsenkirchen: Eine „lernende Stadt“ auf dem Weg in die Zukunft

Unsere Vision

Wie viele Städte im Ruhrgebiet kämpft auch Gelsenkirchen mit den Folgen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandels der vergangenen Jahrzehnte: 14 Prozent der 259.000 Einwohner sind arbeitslos, über 10 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss und rund 40 Prozent der Kinder unter drei Jahren wachsen in Familien auf, die von Sozialhilfe leben. Dennoch: Mit vier Auszeichnungen als UNESCO-Stadt der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und dem Sonderpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2012 steht Gelsenkirchen auch für zukunftsorientiertes Denken. 

Gelsenkirchen: Mit Bildung und Partizipation zum Erfolg

Bildung und Partizipation werden in Gelsenkirchen als Schlüssel für Armutsbekämpfung und die Zukunftsfähigkeit der Stadt gesehen. So setzt die Stadt vor allem auf die Verbesserung der Teilhabechancen ihrer Kinder. Es wurden Präventionsketten, Bildungsnetzwerke und Strukturen für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) entwickelt. 

Im Wettbewerb will die Stadt diese Entwicklungen nun ausbauen und sich auf den Weg in Richtung sozialgerechte und lebenswerte „Zukunftsstadt“ begeben. Mit viel Einsatz, kreativem Potential und dem Engagement der Bürgerschaft will Gelsenkirchen beweisen, dass zukunftsweisende Ideen auch bei schwieriger Haushaltslage umgesetzt werden können.

Die Stadt als lernender Organismus: Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln

Als „lernende Stadt“ will Gelsenkirchen aus bislang existierenden Bildungs- und Partizipationsmaßnahmen schöpfen und diese in drei Phasen zu einem „Netz der Netzwerke“ zusammenführen. Im Bildungsbereich tätige Akteure aus Verwaltung, Bürgerschaft und anderen Institutionen formulieren dazu in der ersten Phase gemeinsam eine Definition des Begriffs „Zukunftsbildung“ und verständigen sich über Handlungsempfehlungen zur Verbindung von unterschiedlichen Formaten der Bildungsvermittlung. In der zweiten Phase wird der Austausch auf alle Akteure der Stadtgesellschaft ausgedehnt: Ziel dabei ist, zukunftsorientierte Umsetzungsvorschläge in allen Bereichen des Lebens und der Stadtentwicklung zu entwerfen und die Zusammenarbeit in der Region anzuregen. Abschließend werden alle Handlungsempfehlungen und Umsetzungsvorschläge gebündelt und die gemeinsame Vision „Gelsenkirchen 2030+/Lernende Stadt“ als langfristige Planungs- und Umsetzungsgrundlage formuliert.

Wissenschaftlicher Partner ist ein Team der Freien Universität Berlin, das sich seit vielen Jahren mit den Themen Nachhaltigkeit, Regional- und Siedlungsentwicklung, partizipative Politik und Innovationen sowie deren Transfer befasst.

Online-Berichterstattung zum Projekt

Diese Links stellen eine Auswahl der Online-Berichterstattung zum Projekt dar und wurden von der Kommune zusammengestellt.

"Zukunftsstadt" - Gelsenkirchen ist eine Runde weiter bei bundesweitem Wettbewerb, lokalkompass.de

Gelsenkirchen entwickelt Visionen 2030+, derwesten.de vom 12.08.2015

Besser lernen lernen für die Zukunftsstadt 2030+, derwesten.de vom 22.09.2015

Schüler erobern die grüne Lunge von Gelsenkirchen-Ückendorf, derwesten.de vom 25.11.2015

Rat verabschiedet Resolution für Nachhaltigkeit, derwesten.de vom 28.11.2015

Fairen Handel vor Ort erfahren - Pausensnacks aus dem Fair-o-maten im Gelsenkirchener Berufskolleg-Café, derwesten.de vom 14.12.2015

Gelsenkirchen setzt bei Zukunftsgestaltung auf Bildung - Interview mit Stadtdirektor Dr. Manfred Beck, derwesten.de vom 18.12.2015

Kreativwerkstatt in Gelsenkirchen bietet viele neue Kurse an, derwesten.de vom 15.02.2016

Hugo zeigt seine grüne Seite, derwesten.de vom 17.02.2016

"Waldwärts" - Das waldpädagogische Angebot auf Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendord, youtube.com vom 11.03.2016

 

 

 

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Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend
Hans-Sachs-Haus Ebertstraße 11
45875 Gelsenkirchen
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