Friedrichstadt

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Zukunftsstadt Friedrichstadt: Strukturelle, wirtschaftliche und nachhaltige Weiterentwicklung mithilfe von Partizipationsmodellen und langfristigem Bürgerengagement

Mit einem starken Gemeinwesen die Zukunft gestalten

Unsere Vision

Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf hatte große Pläne, als er im Jahre 1621 Friedrichstadt gründete. Mithilfe niederländischer Siedler wollte er zwischen den Flüssen Eider und Treene eine bedeutende Handelsmetropole errichten. Daraus ist nichts geworden. Die Holländerstadt ist heute mit knapp 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern mehr Dorf als Stadt und wird vom Amt Nordsee-Treene im Kreis Nordfriesland verwaltet. Mit seinen malerischen Gebäuden und Grachten im holländischen Stil ist Friedrichstadt ein Kulturdenkmal, das viele Touristen anzieht. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt im historischen Stadtkern leerstehende Wohnungen und Geschäfte. Demographischer Wandel, verändertes Kaufverhalten, zunehmende Mobilität – all das hinterlässt Spuren. Und innerhalb der Bürgerschaft gibt es viele Einzelinteressen, aber wenig Gemeinschaftssinn. Doch gleichzeitig keimt der Wille, etwas zu verändern. Diese Aufbruchsstimmung will die Stadt im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ nutzen, um die Weichen für die Zukunft neu zu stellen.  

Ein dynamisches Netzwerk schaffen

Das zentrale Projektziel für Friedrichstadt lautet: durch Partizipation und Kommunikation ein offenes Miteinander im Ort und über die Ortsgrenzen hinaus zu schaffen. Dabei sieht die Stadt ihre geringe Größe nicht als Manko, sondern als Chance. Denn in kleineren Orten ist Bürgerbeteiligung oft leichter umzusetzen als in Großstädten. Durch den innovativen Prozess, den Friedrichstadt im Wettbewerb anstößt, soll die Kommune befähigt werden, sich selbst weiterzuentwickeln. Dafür gilt es, kreative Akteure ausfindig zu machen und mit bestehenden Initiativen zusammenzubringen. Auf diese Weise entsteht ein dynamisches Netzwerk, das sich in verschiedenen Arbeitsfeldern den Themen widmet, die den Menschen unter den Nägeln brennen – etwa die Weiterentwicklung der Innenstadt, des Einzelhandels oder des kulturellen Angebots. Begleitet wird der Prozess durch ein Kuratorium aus engagierten Akteuren, das den Informationsaustausch sicherstellt, Befragungen durchführt, Workshops organisiert und vieles mehr. 

Entwicklung der Stadt von innen heraus

Mit dem Projekt will Friedrichstadt seine Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, sich miteinander auszutauschen, ungenutzte Potenziale zu entdecken und Verantwortung für die Stadt zu übernehmen. Statt auf fertige Lösungen von außen zu warten, gilt es, intern Ideen und Visionen zu entwickeln. Die Koordination des Vorhabens liegt bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH. Der Lehrstuhl Urban Design der HafenCity Universität Hamburg (HCU) übernimmt die wissenschaftliche Begleitung: Dadurch sollen der kreative Beteiligungsprozess und seine Resultate messbar gemacht und veranschaulicht werden. Eine weitere Überlegung für die zweite Wettbewerbsphase ist, die Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in einem Dokumentarfilm zu verarbeiten – und so das Projekt überregional bekannt zu machen.

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