Freyung

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freYOUNG – Mit Jugendlichen den öffentlichen Stadtraum der Zukunft gestalten

Die Stadt Freyung will dem demographischen Wandel mit den Ideen der jungen Generation aktiv entgegenwirken

Unsere Vision

Willkommen in der kleinen Stadt am großen Wald – so begrüßt das beschauliche Freyung im Südosten des Bayerischen Waldes seine Gäste. Im Dreiländereck von Deutschland, Tschechien und Österreich gelegen, zieht die Kreisstadt jedes Jahr zahlreiche Urlauberinnen und Urlauber an. Doch wie so viele Orte der Region bleibt auch Freyung von den Auswirkungen des demographischen Wandels nicht verschont. Fast die Hälfte der knapp 7.000 Bürgerinnen und Bürger sind über 50 Jahre alt. Seit 2000 ist die Einwohnerzahl um 5,4 Prozent zurückgegangen. Vor allem junge Menschen verlassen die Stadt – eine Trendwende ist nicht in Sicht. Aber die Stadt lässt sich nicht von den Prognosen einschüchtern. Als eine von insgesamt fünf Kommunen, die für Bayern im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ starten, will Freyung die Jugend aus Stadt und Umland aktivieren, um gemeinsam Ideen für die zukünftige Stadtgestaltung zu entwickeln. 

Die Stadt als Raum der Begegnung

Straßen, Plätze, Parks: Öffentliche Räume bieten Jung und Alt die Chance, sich zu begegnen, einander kennenzulernen und sich auszutauschen. Ein attraktives Umfeld lädt zum Verweilen ein und steigert die Lebens- und Wohnqualität eines Ortes. Genau hier setzt das Projekt freYOUNG an: Die nachwachsende Generation ist eingeladen, den öffentlichen Raum – und damit ihre aktuelle und zukünftige Heimat – mitzugestalten. In Kooperation mit der Mittel- und Realschule und dem Gymnasium Freyung wird dafür ein bunt gemischtes Team aus Schülerinnen und Schülern zusammengestellt. In zwei Workshops sammeln sie Ideen und ermitteln über Fragebögen, wie die Jugend öffentliche Räume ihrer Stadt wahrnimmt, nutzt und verbessern möchte. Gleichzeitig gilt es, die Themen und Bedürfnisse anderer, insbesondere älterer Menschen, im Blick zu behalten. Damit das gelingt, stehen dem Schülerteam Mentorinnen und Mentoren aus lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen beratend zur Seite.

Plattform für die Ideen der jungen Generation

Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt freYOUNG vom Technologie Campus Freyung (TCF). Die Forschungseinrichtung der Technischen Hochschule Deggendorf arbeitet bereits eng mit der Stadt zusammen. Der TCF unterstützt das Schülerteam bei der Erstellung der empirischen Befragung und hilft, die Ergebnisse auszuwerten und grafisch aufzubereiten. Die im Prozess entwickelten Visionen, Ideen und Handlungsempfehlungen werden anschließend in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Damit das Projekt auch über die erste Runde des Wettbewerbs hinaus Bestand hat, soll ein ständiger Jugendbeirat eingerichtet werden – eine Plattform, die es der jungen Generation ermöglicht, sich in Prozesse der Stadtentwicklung einzubringen.

Wenn es der Stadt Freyung gelingt, die jungen Menschen vor Ort für die Gestaltung ihrer Stadt zu begeistern, könnte das Projekt freYOUNG auch andere Kommunen der Region darin bestärken, sich dem demographischen Wandel nicht „kampflos“ zu ergeben.

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