Dormagen

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Zukunftsplan Vision Dormagen 2030 – 2.0

Menschen in Dormagen halten und für Dormagen gewinnen 

Unsere Vision

In direkter Nachbarschaft zu Köln und Düsseldorf liegt die Kommune Dormagen: 1975 im Rahmen der kommunalen Neugliederung gegründet, zählt die Stadt aktuell 62.876 Einwohnerinnen und Einwohner. Während die Nähe zu den beiden nordrhein-westfälischen Metropolstädten in der Vergangenheit ein kontinuierliches Wachstum durch junge Familien garantierte, obliegt die Bevölkerungsstruktur Dormagens heute einem starken demografischen Wandel: Zugenommen hat vor allem die Altersgruppe ab 50 Jahren, die Zahl der Familien nimmt hingegen stetig ab. Diese Überalterung beeinflusst die kommunalen Finanzen: Einerseits die Einnahmen, denn weniger Erwerbspersonen schmälern das Wachstumspotenzial auf höhere einkommensabhängige Steuereinnahmen. Andererseits führt die Alterung zu einer gesteigerten Nachfrage nach öffentlichen Infrastrukturen und sozialen Dienstleistungen, die zusätzliche Kosten beinhalten. 

Großstadtnähe: Zwischen Fluch und Segen

Im Jahr 2005 hat eine Bürgerinitiative erstmals ein Projekt angestoßen, das ein Zukunftsszenario für die Stadt Dormagen mit Fokus auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft entwickelte. Zehn Jahre später haben sich jedoch wesentliche Grundlagen verändert: Die Stadt befindet sich in der Haushaltssicherung und der demografische Wandel hat deutlich an Geschwindigkeit gewonnen. Zusätzlich stagniert die Zuwanderung auf einem positiven Niveau. Die direkte Nachbarschaft zu den Großstädten Köln und Düsseldorf spielt dabei eine entscheidende Rolle: Hat Dormagen früher immer von der Zuwanderungen aus den Metropolen profitiert, kann es heute einfach nicht mit dem anziehenden Angebot an öffentlicher und privater Infrastruktur der Großstädte mithalten. Die Attraktivität der Stadt für Zuziehende zu verbessern sowie die Wohn- und Lebenszufriedenheit der Bevölkerung zu sichern, ist daher zentrales Ziel im Städtewettbewerb. 

Probleme erkennen und angehen: Dormagen als Stadt neu denken 

Um dieses Ziel zu erreichen, will die Stadt zunächst feststellen, was den Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist. Dazu wendet sie sich mit einer Meinungsumfrage an ihre Bevölkerung. Zusätzlich wird eine Motivanalyse aller Zu- und Fortziehenden des letzten Jahres durchgeführt. In Bürgerpartizipationsworkshops, stadtinternen Ideenwettbewerben und Zukunftswerkstätten werden Handlungsempfehlungen für Anpassungs- und Entwicklungsmaßnahmen erarbeitet. Nachdem diese von einem Zukunftsstadt-Team, bestehend aus Vertretern der Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft geprüft wurden, wird der Plan für Dormagen 2030+ der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der wissenschaftlichen Ausarbeitung nimmt sich das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld an, das durch vorherige Forschungstätigkeiten schon mit den Herausforderungen der Stadt Dormagen vertraut ist.

Organisatorisches

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Stadt Dormagen
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Fachbereich für Bürger- und Ratsangelegenheiten (F1.2)
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